ÖPNV fährt am Lindenplatz in die Staufalle

Die Unabhängigen kritisieren die Planung der Bauverwaltung zur Umgestaltung Lindenplatz und fordern Verwaltung und Politik auf, diese Fehlentscheidung zu revidieren.

Die Planung Umgestaltung Lindenplatz lässt den Busverkehr in die Staufalle laufen. Täglich befahren rund 1500 Busse den Kreisverkehr, wobei gerade die Zufahrt von der Puppenbrücke kommend, und vom ZOB aus, besonders wichtig für den ÖPNV sind. Und gerade hier sollen Fahrspuren wegfallen. Auch das Argument der Unfallzahlen ist nur bedingt heranzuziehen, denn diese sind seit Jahren rückläufig. Von 47 im Jahr 2022, auf 30 im Jahr 2024.

Michael Matthies, Vorsitzender der Unabhängigen: “Dass Handlungsbedarf besteht, ist unbestritten. Es gibt aber verschiedene, schnell umsetzbare Veränderungen, die die Verkehrsführung klarer machen können, und so viele Unfälle vermieden werden können. So sind die gegliederten Vorwegweiser in der Fackenburger Allee irreführend, so dass insbesondere auswärtige Verkehrsteilnehmer sich falsch einordnen. Hier kann die Ausschilderung des Lohmühlentellers Vorbild sein. Ebenso würden reflektierende Straßenmarkierungen zwischen den Fahrspuren an den Ausfahrten zur Moislinger Allee und Richtung Puppenbrücke für mehr Klarheit sorgen.”

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