Die Anwohnerfragen in der letzten Bürgerschaftssitzung am 30.04.2026 zum Logistikzentrum Glashüttenweg wurden von der Verwaltung die angesprochenen Sorgen und Nöte der Betroffenen nicht inhaltlich beantwortet, sondern wenn überhaupt, mit fragwürdigen Argumenten der Verkehrsbehörde beiseite gewischt.
Dazu Michael Matthies (Vorsitzender “Die Unabhängigen”): “Hier zeigt die Verwaltung einmal mehr, dass sie die Befürchtungen und Sorgen der Anwohner nicht ernst nimmt. Anstatt sich der vorgetragenen Probleme anzunehmen, wurden ausweichende Argumente der Verkehrsbehörde und den nicht nachzuprüfenden Aussagen des Investors angeführt, um die Sorgen und Ängste der Anwohner zu zerstreuen.”
Zur Frage, wie die Stadt eine Gefährdung von Kindern und eine mögliche Blockierung von Rettungswegen durch den erhöhten LKW-Verkehr verhindern will, verweist die Verwaltung lediglich wieder auf Aussagen der Verkehrsbehörde, die keinen Handlungsbedarf sehen würde. Auf Grund der Tatsache dass täglich über 2200 Radfahrer, davon viele Schulkinder, sowie über 300 Fußgängern diesen Bereich nutzen, ist dieses Verhalten der Verwaltung aus Sicht der Unabhängigen mehr als gefährlich. Insbesondere, da hier kein gesicherter Fahrradstreifen vorhanden ist.
Matthies weiter: ”Hier ist ein neues tragfähigeres Verkehrskonzept dringend notwendig, das dem Anspruch der Stadt Gefährdungspotenziale frühzeitig zu erkennen, Rechnung trägt. Daher sollte die Verwaltung nun endlich ins Handeln kommen und den Sorgen der Anwohner und Verkehrsteilnehmer Rechnung tragen. Es stellt sich
ansonsten die Frage, ob erst etwas Schlimmes passieren muss, damit Verwaltung ihr Konzept überdenkt, und die Ängste der Anwohner ernst nimmt.”
